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Stay The Cours

Man hat den Eindruck, er hat einfach keinen Bock mehr. US-Präsident Schorsch Doppel-Busch stellt sich in wenigen Tagen den Parlamentswahlen, bei denen der US-Kongress, ein Drittel des Senats und gut die Hälfte der Gouverneure in den Bundesstaaten neu gewählt werden. Ein Fiasko für Bushs Republikaner ist abzusehen. Es scheint, als seien die Amarikaner - eigentlich politisch gehirnamputierte - endlich aufgewacht. Ihr Präsident ließ ihnen aber auch keine andere Wahl.

Seit seiner Wiederwahl 2004 hat Bush nicht nur beim Krisenmanagment während der Huricans Katrina und Wilma im vergangenen Jahr versagt. Offenbar ist den US-Bürgern auch klar geworden, dass Schorschs Steuersenkungen nur den Superreichen zu Gute kommen, seine Regierung aus korrupten Superschurken besteht (so musste bereits sein wichtigster Berater Carl Rove sein Büro räumen) und seine Antiterrorpolitik bestenfalls Kreisklasse ist, einer Supermacht unwürdig. Hinzu kommen noch diverse Sex-Affären mit Minderjährigen Praktikanten, die man einem wichitgen Abgeordneten asu Bushs Partei vorwirft, von den Neigungen dieses Mannes scheinen weitere hochrangige Republikaner gewusst zu haben. Auch die großen Unternehmen sehen voraus, dass ein Kippen der Parlamentsmehrheiten hinüber zu den Demokraten bevorsteht, dass für Bush das Regieren bald unmöglich wird, der Spendenetat wurde bei vielen Firmen schon in Richtung der Demokraten umgeschichtet.

Jetzt passierte dem Cowboy im Weißen Haus aber die nächste Peinlichkeit: Angesprochen auf das Fiasko im Irak, dessen Auswirkungen mittlerweile auch die Amerikaner begriffen haben, behauptete Bush, nie den Satz gesagt zu haben, der über Jahre seine gesammte Irakpolitik ausgemacht hatte: "Stay the cours." ("Wir halten den Kurs.") Promt reagierte das Internet, überall kursieren Videozusammenschnitte von zahllosen Bushreden mit dem Inhalt "Stay the cours" (siehe unten), natürlich auch gesteuert von den Demokraten.



Leider wird gerne vergessen, dass auch die Demokraten, die 2003 mehrheitlich für den Irakkrieg stimmten (diese Rückgradlosen Weicheier, die nur Ansgt um ihren Ruf in den Medien haben), auch keine Lösung für die Probleme im Irak angeboten haben. Tatsächlich sind sie sich uneinig: Sollen die Truppen abgezogen werden, der Irak dem Chaos presigegeben werden, weil die Koalitionstruppen, offenbar unausgebildete Trampel, die Stituation nur noch verschlimmern? Oder soll man die Truppen aufstocken, in der Hoffnung, den Widerstand und den innerirakischen Zwist mit Gewalt brechen zu können? Ich hoffe bis 2008, wenn hoffentlich ein demokratischer Präsident die Regierung übernimmt, hat die Partei, deren Symboltier bezeichnenderweise ein Esel ist, eine Antwort gefunden.

haut rein,
dave
29.10.06 20:50
 



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